Schulprojekt: Buigen-Gymnasium baut CNC-Fräsmaschine mit Hilfe der Holzer GmbH

„Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen.“ Genau diesen Leitspruch Senecas schreibt sich das Herbrechtinger Buigen-Gymnasium auf die Fahnen.

Die dortige MINT-Abteilung (MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) hatte im Rahmen eines Projekts die Idee zu einer eigens konstruierten und gebauten CNC-Fräsmaschine.

Um sich diesem komplexen Projekt zu stellen, initiierte die Schüler-Ingenieurs-Akademie der Oberstufe, unter fachlicher Leitung ihres Lehrers Robert Steiner, Kooperationen mit der HeidTech Heidenheim und etlichen Firmen aus der Umgebung.

An Holzer trat das Buigen-Gymnasium mit der Bitte um Unterstützung im Bereich Konstruktion und Bau der Schutzumhausung für die Fräsmaschine heran. Ehrensache für unseren Geschäftsführer Olaf Holzer, selbst ehemaliger Buigen-Gymnasiast.

Die beiden Schüler Eric Schütze und Lukas Mack wagten sich an die Planung und Konstruktion der wichtigen Schutzumhausung. In den Montagehallen von Holzer durften sich die beiden Oberstufenschüler in der Zeit nach Ostern so richtig austoben, zumal das Material wie auch das Werkzeug gestellt wurden. Die beiden Schüler konnten auch von der langjährigen Erfahrung der Mitarbeiter profitieren. Besondere Hilfestellung erhielten sie vor allem von Arno Vossberg (Arbeitsvorbereitung) und Olaf Holzer.

Mit Hilfe der Schutzumhausung kann die schuleigene CNC-Fräsmaschine künftig sicher betrieben werden. Herumfliegende Werkstoffe oder ein unerlaubter Griff in die laufende Maschine sind kein Thema mehr. Um solche Sicherheitsrisiken auszuschalten, wurden bereits bei der Planung Kontaktschalter in der Verhausung vorgesehen. Somit stoppt die Fräse sofort, sobald deren Umhausung geöffnet wird.

Zwei weitere Herbrechtinger Firmen halfen beim Bau der Schutzumhausung: Die Heinz Fritz Kunststoffverarbeitung GmbH lieferte Scheiben aus Polycarbonat und die Firma Lustig Lasertechnik verkleidete die Umhausung mit lasergeschnittenen Blechen.

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